Studierende in Forschung eingebunden
Wie Prozesse abgebildet und optimiert werden, damit Unternehmen Krisen besser standhalten können
Viele Branchen sind abhängig von unvorhergesehenen Faktoren, auf die schnell reagiert werden muss, um handlungsfähig zu bleiben. Die Textilbranche beispielsweise ist abhängig von globalen Zusammenhängen: Lieferketten können durch Krisen gestört werden – sei es infolge von Unruhen in verschiedenen Ländern, durch Klimakatastrophen oder andere unvorhersehbare Ereignisse. Um solchen und anderen Störungen wirksam zu begegnen, benötigen Organisationen robuste und gleichzeitig flexible Prozesse. Da Prozesse von Menschen gesteuert werden, müssen auch die Menschen, die hinter den Prozessen stehen, gestärkt werden. Die Teams, die zusammenarbeiten, müssen resilient sein, damit sie in der Lage sind, Veränderungen frühzeitig zu erkennen, flexibel zu reagieren und gemeinsam tragfähige Lösungen zu entwickeln.
Neue technische Lernwelten gestalten
Die 20. Ingenieurpädagogische Jahrestagung 2026 der Ingenieurpädagogischen Wissenschaftsgesellschaft (IPW) greift das Themenfeld vom 7. bis 9. Mai 2026 am FOM Hochschulzentrum Frankfurt a. M. auf. Eingeladen sind Forschungsarbeiten, Praxisbeispiele und Lehrinnovationen zu Technikbildung, KI, Didaktik, Ethik, Diversity sowie zu beruflicher Bildung, Gender und Technik, Grundsatzfragen der Ingenieurpädagogik und guter Lehre, Best Practices, MINT, Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) und weitere Aspekte technischer Bildung.
Schnelle Entscheidungen unter Zeitdruck
Auch in ganz anderen Branchen, wie zum Beispiel dem Rettungsdienst, sind Abläufe abhängig von einer guten Teamresilienz. In Krisensituationen sind zahlreiche Faktoren zu beachten und Entscheidungen müssen schnell getroffen werden. Bei neuen Erkenntnissen zu einer Rettungssituation muss blitzschnell umgedacht und Vorgehensweisen geändert werden.


